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Familienurlaub in Finnland

Donnerstag, 17. November 2011

Ob im Sommer oder im Winter – Finnland bietet in jeder Jahreszeit Urlaubsspaß für die ganze Familie.

Finnland hat aufgrund seines kontinentalen Klimas sehr ausgeprägte Jahreszeiten. Dies meint, dass die Sommer wunderbar warm und die Winter kalt und schneereich sind. Beides sind ideale Urlaubsbedingungen für einen Familienurlaub mit Kindern.

Im Sommer locken vor allem die zahlreichen Seen oder auch die Ostseeküste zum Baden ein. Wer seinen Urlaub in der Nähe von Helsinki verbringt, kann dort nicht nur in der Ostsee schwimmen und die Hauptstadt des Landes mit ihren zahlreichen kulturellen Angeboten genießen. Kinder werden vor allem auf Helsinkis Zooinsel ihren Spaß haben oder im Vergnügungspark Linnanmäki Karussell fahren bis sie müde und glücklich sind.

Wem dies zu viel Trubel ist, kann in einem gemütlichen Ferienhaus an einem der zahlreichen Seen Quartier beziehen und dort Entspannung in der unendlichen Ruhe Finnlands finden, während die Kinder fernab von Autolärm und Städten die Natur erkunden oder nach Herzenslust im See plantschen können. Bei einem Urlaub an Finnlands Seen gehört allerdings in jedem Fall ein Mückenschutzmittel ins Gepäck, denn die stechenden Quälgeister fühlen sich leider in Finnlands Gewässern ebenso wohl wie wir Menschen.
Im Winter verwandelt sich Finnland in ein Weihnachts-Wunderland, in dem Skispaß auf Loipen oder Pisten erlebt werden kann und Kinder auf die Suche nach dem Weihnachtsmann im Santa-Claus-Dorf vorbei schauen. Auch die Tiere des Weihnachtsmannes, die Rentiere, können in Finnland hautnah erlebt werden. Mit größeren Kindern kann man eine Rentierwanderung durch verschneite Wälder unternehmen, Kleinere können im Arktischen Tierpark bei Ranua nicht nur die heimischen Tiere wie Rentiere, Elche und Vielfraße kennenlernen, sondern auch im Haustiergehege direkten Kontakt zu freundlichen Vierbeinern aufnehmen.

Egal zu welcher Jahresezeit eine geeignete und schöne Unterkunft ist einfach Pflicht. Diese muss natürlich auch familienfreundlich sein. Was ist denn da wohl geeigneter als ein Ferienhaus? Dort kann die Familie in Ruhe den Tag starten und am Abend beim gemütlichen Beisammen sein den Tag Revue passieren lassen. Weiterführende Informationen zu Ferienhäusern in Finnland finden Sie unter www.casamundo.de

Das Klima in Finnland

Freitag, 14. Januar 2011

Das Klima in Finnland kann als kaltgemäßigt bezeichnet werden. Finnland liegt im Übergangsbereich zwischen der maritimen und der kontinentalen Klimazone. Die für die Westwindzone typischen Tiefdruckgebiete können wechselnde und feuchte Wetterlagen hervorrufen. Andererseits liegt Finnland im Windschatten des Skandinavischen Gebirges (zwischen Norwegen und Schweden) und wird von diesem zum Nordatlantik hin abgeschirmt. Das führt dazu, dass sich kontinentale Hochdruckzonen entwickeln können, die oftmals sehr stabil sind. Diese sorgen für relativ heiße Sommer und doch sehr kalte Winter. Mäßigend auf diesen kontinentalen Charakter wirken sich der Golfstrom, die Ostsee und die zahlreichen großflächigen Binnenseen aus. Nicht umsonst wird Finnland „Land der tausend Seen“ genannt. Diese mäßigenden Einflüsse sorgen dafür, dass die Winter weniger kalt sind als in anderen Regionen in den selben Breiten. Die Verteilung der Niederschläge ist landesweit unterschiedlich. Der meiste Niederschlag fällt im Süden, während der Norden des Landes mit weitaus weniger Niederschlägen bedacht ist.

Ebenso ist ein deutliches Gefälle der Temperaturverteilung von Süden nach Norden zu registrieren.
Im Norden Lapplands werden landesweit die kältesten Temperaturen gemessen. Ebenso ist die Dauer der einzelnen Jahreszeiten stark von der geografischen Lage abhängig. Im Südwesten von Finnland dauert ein Winter im Schnitt nur 100 Tage, während er im nordfinnischen Lappland bereits 200 Tage dauern kann. In den kältesten Monaten Januar und Februar wurden dort schon Temperaturen von unter minus 50 Grad Celsius gemessen. Oftmals frieren die Seen schon Ende November/Anfang Dezember zu, wobei sie dann oftmals erst Ende Mai/Anfang Juni auftauen.

Um den Polarkreis herum ist in den Juni und Juli die Mitternachtssonne zu beobachten. Das heißt, wären dieser Zeit geht die Sonne überhaupt nicht unter. Als Gegensatz dazu geht die Sonne in den Monaten Dezember und Januar in diesen Regionen gar nicht richtig auf. Dort herrscht dann der Zustand der Polarnacht und von einer leichten Dämmerung während der Mittagszeit abgesehen ist kein Tageslicht vorhanden.